„Der Krieg ist vorbei“ – wenn Ihr es ´wollt!

Annähernd 2000 Menschen sahen eine Rede deren Echo jetzt schon weit über Sachsen hinausgeht, die Brandrede von Heiko Schrang auf der großen Demo,, Wir sind Deutschland“ am 13.12.2015 in Plauen.

„Der Krieg ist vorbei“ – wenn Ihr es ´wollt! Das stand auf Kinoplakaten an den größten Kinos in den Vereinigten Staaten. Und das nicht jetzt, wo man eigentlich erwarten könnte, nein! John Lennon und Yoko Ono ließen diese Plakate 1971, in der Zeit des Vietnam Krieges, an allen großen amerikanischen Kinos anbringen. In diesem Zusammenhang entstand Jon Lennons weltberühmtes Weihnachtslied, in dem er schwarze, weise und gelbe aufrief, den Kampf zu beenden. Es hatte leider nix genutzt und letztendlich starben 50.000 US Soldaten und ca. 2 Mio. Vietnamesen.
Es darf nicht wieder dazu kommen, dass Millionen Menschen ihr Leben lassen müssen.

Der Syrienkrieg ist ein Blaupause des Irak Krieges von 2003 in der die sogenannte „Koalition der Willigen“ unter Führung der USA ohne UNO Mandat ein Land angegriffen haben, bei dem ca. 1 Mio. Menschen ihr Leben lassen mussten.

Nur dieses Mal ist Deutschland mit von der Partie, was auf Grund der deutschen Geschichte ein „No go „“ist. Die Mehrheit der Parlamentsfüllmasse, die sich selbst Volksvertreter nennen, hat vor einer Woche für den Einsatz deutscher Soldaten an einem Angriffskrieg gestimmt.

Sie sind letztendlich nichts weiter als Erfüllungsgehilfen und Interessenvertreter der Rüstungsindustrie und der Hochfinanz.
Politik und Medien sind gerade dabei, die Bevölkerung auf Krieg einzustimmen.

Achtet mal darauf, welche Begrifflichkeiten in Bezug auf den Krieg in Irak verwendet werden: Ihr werdet dort alles Mögliche hören, aber nicht das Wort Krieg. Man spricht von: Hilfseinsatz, Antiterroreinsatz, Aufklärungseinsatz, Friedenseinsatz etc. um den eigentlichen Krieg zu rechtfertigen.
Zum Krieg gehören jedoch immer zwei Seiten. Zum Frieden reicht Einer aus. Bertolt Brecht sagte bereits: „Stellt euch vor es ist Krieg und keiner geht hin.“ Es ist so einfach und anscheinend doch so schwer. Sonst würde dieses Spielchen ja nicht seit Jahrzehnten so funktionieren.

Das es aber auch anders geht, wurde am 24.12.1914 bereits einmal praktiziert. Dort haben mitten im ersten Weltkrieg englische und deutsche Soldaten an der Front zwischen den Schützengräben gemeinsam Fußball gespielt und Weihnachten gefeiert, ohne es mit der Generalitäten abgesprochen war.

Wir haben uns lange genug vor den Karren spannen lassen. Die Zeit ist jetzt gekommen, “Nein“ zu sagen! Die Situation ist zu ernst, dass die Ausreden nicht mehr gelten: „Ja, aber ich habe Angst, meinen Job zu verlieren und sich hinter diversen Ausreden zu verstecken, „Ich bin doch nur ein Befehlsempfänger und die anderen haben die Verantwortung“. Somit kollaborieren wir alle mit dem System und alles bleibt so wie es ist.

Mohamed Ali hat es uns vorgelebt, der als Boxweltmeister in den Vietnam Krieg ziehen sollte und sich dagegen verweigerte. (wehrte) Dafür wurde er zu 5 Jahren Gefängnis verurteilt und sein Weltmeistertitel wurde ihm aberkannt.
Lasst uns dem Geist von Mohamed Ali`s folgen!

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