Der Kessel von Debalzewo. Aussage von Sachartschenko: Die Stadt ist fast eingenommen

Debalzewo wird nach der Rückkehr zum friedlichen Leben, die Rolle eines wichtigen Transportknotens beibehalten. Diese Einschätzung vertritt der Ministerpräsident der Volksrepublik Donezk Alexander Sachartschenko, der die Stellungen der Bürgerwehr am Stadtrand besuchte.
Er betont, dass die Widerstandskämpfer die Waffenruhe strikt einhalten und ausschließlich im Rahmen der Minsker Vereinbarungen handeln. Laut dieser Vereinbarungen haben die ukrainischen Einheiten auf dem Territorium ihre Waffen niederzulegen. Andernfalls werden sie durch die Einheiten der Bürgerwehr von Neurussland eliminiert.
Laut Minsker Abkommen müssen alle bewaffneten Verbände auf dem Donbass-territorium aufgelöst oder entwaffnet werden. Wir führen eben die Entwaffnung dieser Verbände durch.
Es ist anzufügen, dass die Stadt Debalzewo und die Umgebung, über die Rebellen nach und nach die Kontrolle gewinnen – ein Herd der Spannungen darstellen, nachdem die Minsker Abkommen in Kraft getreten sind. Die Rebellen berichten, dass ukrainische Artillerie aus dem „Kessel“ feuert.
Unter „Grad-“ und Mörserbeschuss sterben unbeteiligte Zivilisten. Die Streitkräfte der Volksrepubliken vermuten, dass der Beschuss den nächsten Versuch der Befreiung ukrainischer Truppen aus dem Kessel von Debalzewo vorbereiten soll.
Diesen verzweifelten Schritt könnten die Eingekesselten wagen – so die Bürgerwehr – aufgrund sinnloser Befehle Kiewer Führung. Trotz der Aufrufe der Rebellen an die eingekreisten Einheiten, die Waffen niederzulegen, weigerte sich Kiew zum wiederholten Male, den „grünen Korridor“ für den Rückzug vom schweren Militärgerät einzurichten.
Offizieller Kiew hat die Einkreisung ihrer Truppen bis dato nicht anerkannt. Nach Angaben westlicher Medien, erschwert gerade diese Einstellung Kiews die Durchführung des Minsker Treffens.

News Front

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Fragen und Interviews mit Anastasia Shkitina: Liebe Zuschauer, das Team von "Anna News", dass über die Geschehnisse in der Ostukraine berichtete, erstellt nun eine eigene Sendung mit dem Namen "News Front". Ihr Anna-News Team von der Krim



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