Der antikoloniale Finger in Hamburg – Die Klimabewegung und der globale Süden

Der antikoloniale Finger in Hamburg - Die Klimabewegung und der globale Süden

Vom 29.07. bis zum 01.08. fand in Hamburg und Brunsbüttel die Ende
Gelände Aktion 2021 statt.
Schwerpunkt in diesem Jahr waren die kolonialen und postkolonialen
Ausbeutungsverhältnisse, die unsere imperialistische Lebensweise mit
sich bringen.
Da die Klimabewegung in Deutschland hauptsächlich als weiß und
privilegiert wahrgenommen wird, übersieht man nur allzuleicht, dass es
gerade der globale Süden ist, der unter dem Klimawandel am meisten zu
leiden hat. Diesen Blick auf die Verhälntnisse wollte die antikoloniale
Aktion innerhalb der Ende Gelände Bewegung schärfen, sowie auch die
zahlreichen PoCs sichtbar machen, die sich in der Bewegung engagieren.

Aus diesem Grund startete der antikoloniale (Fuck-)Finger seine Reise in
der Nähe des Kraftwerks Moorburg, wo nach wie vor Steinkohle verbrannt
wird. Da in Deutschland keine Steinkohle mehr abgebaut und gefördert
wird, kommt diese zum Teil auch aus Kolumbien, was dort wiederum die
Lebensräume von verschiedenen indigenen Völkern zerstört.
Über diese Zusammenhänge sprachen wir mit mehreren Aktivist:innen und
Rokaya der Sprecherin des Bündnisses, genauso wie darüber, warum PoCs
innerhalb der Klimabewegung bislang so wenig sichtbar sind und mit
welchen Maßnahmen man diesen Umstand verändern könnte. Die Antikoloniale
Aktion war auf jeden Fall schon mal ein erster, gelungener Schritt in
diese Richtung.

Ein riesiges Dankeschön für Kamera und Ton geht raus an Yves und Leo, die Ihr Euch auch auf Instagram und Youtube unter dem Namen Lyriquent anschauen solltet: https://www.instagram.com/lyriquent/?hl=de oder https://www.youtube.com/channel/UCsck_d5QjU6Ls7KSoXD8oew
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