Demenz: Der Tag, der in der Handtasche verschwand (Doku)

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Frau Mauerhoff wird es unheimlich. In eindringlichem Flüsterton erzählt sie, dass etwas Unfassbares vor sich geht. Was sie nicht weiß, ist, dass sie ihr Gedächtnis verliert und neuerdings in einem Duisburger Heim lebt. Die Kamera scheint ihre Verbündete zu sein, und sie steht mit ihr in ständigem Dialog.

Sie irrt durch ein Labyrinth ihr unbekannter Gänge und möchte nach Hause. Die Dinge, die ihr passieren, erscheinen ihr merkwürdig. Geschäftige Krankenschwestern behaupten, dass sie in einem der Zimmer dieses rätselhaften Hauses wohnen würde – das besagte Zimmer hat sie jedoch noch nie gesehen und so bekommt sie langsam den Verdacht einer kollektiven Verschwörung.

Durch ihr Vertrauen zu der Kamera, ihre charismatische Persönlichkeit und ihre poetische Sprache kann Frau Mauerhoff die beunruhigende Welt, in der sie lebt, im Film von Marion Kainz sehr nachvollziehbar schildern. Demenz: Der Tag, der in der Handtasche verschwand (Doku) Dokumentation.

Einen aktuellen Bericht können Sie hier ansehen:
http://www.RBB-Online.de/kontraste/archiv/kontraste_vom_25_11/keine_zeit_fuer_demenzkranke.html

Demenz: Der Tag, der in der Handtasche verschwand (Doku)
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