Datingplattformen: Wer braucht noch Online-Dating Plattformen? (Diskussion)

flirt-fever.de ist eine Flirt- und Dating-Plattform, bei der man sich nach Angaben des Betreibers kostenlos anmelden kann, so dass der Eindruck entsteht, die gesamte Nutzung des Dienstes sei gebührenfrei. Dass dies jedoch nicht der Fall ist, ist nicht auf Anhieb ersichtlich, sondern erst beim genauen Lesen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Wie ein Nutzer OpSec mitgeteilt hat, wurde er mit einem Schnupperabo, das für 14 Tage 1,99 Euro kosten sollte, geködert. Da er nicht gekündigt hat, verlängerte sich das Abo um drei Monate, jedoch zu einem monatlichen Preis von 23 Euro. Von der automatischen Verlängerung des Abos wusste er jedoch nichts, da dies seinen Angaben zufolge auf der Seite nicht auffällig sichtbar angekündigt wurde.

Zudem sind die Informationen zu den Kosten nicht in den AGBs, wie zu vermuten wäre, sondern in den „BGB-Informationen zu finden und werden somit vermutlich häufig gar nicht gelesen. Neben den gut versteckten und nicht wirklich verständlichen Zahlungsmodalitäten gibt es noch weitere Kritikpunkte an dem Online-Anbieter. So äußerten betroffene Nutzer gegenüber OpSec und in Foren, dass sie Nachrichten von nicht existierenden Usern sowie teure Mobilfunknummern von vermeintlichen Flirtpartnern erhielten. Dies lässt den Verdacht aufkommen, dass die Betreiberfirma gefälschte Nachrichten verschickt, damit die User am Ball bleiben und sich nicht abmelden. Darüber hinaus erreichen laut Verbrauchermeldungen Kündigungen für das Testabo erstaunlich selten den Betreiber, was die Vermutung zulässt, dass die Firma gezielt versucht, User abzuzocken. Lüge, statt Liebe: Ein Dokumentation über Datingplattformen.

UPDATE: 27.11.2011 – 11:11 Uhr – Da die gelöschten Videos aktuell nicht auffindbar sind wurde diese Seite mit einer Diskussion mit dem Titel “Wer braucht noch Online-Dating Plattformen?” ergänzt.

Findet sich die große Liebe in sozialen Netzwerken oder Online-Dating-Plattformen? Manchen soziale Netzwerke Onine-Datingdienste nutzlos? Michael Praetorius, Benedikt Köhler und Michael Reuter disktutieren in deiser Münchenr Isarrunde über die Liebe im Netz.

Wer eine Frau oder einen Mann über das Internet sucht, kann sich bei einer Dating-Plattform wie Paarship, Friendscout, Be2 o.ä. anmelden. Die meisten Plattformen setzten dabei auf ihre patentierte megageniale Matchmaker-Technologie. Gibt man persönliche Informationen in Form einiger Interviewfragen über sich Preis, versprechen diese Datingplattformen, den perfekten Partner zu finden.

Das Ausfüllen dieser Information und die Suche nach Partnern, die zum eigenen Profil passen ist dabei meist noch kostenlos. Geld muss erst bezahlt werden, um ein Foto des anderen oder dessen Namen zu sehen. Nun halte ich das in Zeiten von Facebook für einen kapitalen Fehler, der diese Netzwerke früher oder später den Garaus machen könnte.

VideoGold.de

VideoGold.de

VideoGold.de ist seit 2007 das erste freie Videoportal Deutschlands, welches frei zugängliche Videos in Form von Berichten, Dokumentationen, Diskussionen, Filmen, Interviews, Livestreams, Musik-Videos, Serien, Trailer, Video-Clips und Vorträge in einer Mediathek vereint.



  • Kommentare zum Video

    Benachrichtigung
    avatar
    5000
    wpDiscuz