Corona-Impfungen: Die Angst vor AstraZeneca | extra 3 | NDR

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Wenn wir schon zu wenig Impfstoff haben, dann soll es wenigstens auch schön kompliziert sein, den rauszugeben. Deutschland hat die Impfungen mit AstraZeneca vorübergehend ausgesetzt. Weil Thrombosen in Hirnvenen aufgetreten sind im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung. Es waren sechs Fälle auf eine Million Impfdosen. Es wird ja oft der Vergleich mit der Antibabypille herangezogen, da gibt es 1.000 Fälle auf eine Million Frauen, die die Pille nehmen. Das kann man aber nicht vergleichen. Denn es ist eine andere Art der Thrombose. Und die Pille nehmen eben auch nur Frauen. Denen kann man das zumuten. Wem man eine Geburt zumuten kann, dem kann man auch Thrombose zumuten. Mit AstraZeneca wurden allerdings auch Männer geimpft, und damit sieht die Sache völlig anders aus. Lieber die Impfung stoppen, damit die Leute weiter auf der Couch liegen. Oder auf der Intensivstation. Beides Situationen, in den man gerne mal eine Thrombose bekommt.
#AstraZeneca #Corona #Impfung

Zu Gast an der Impf-Hotline: Judith Richter
Autoren: Christian Ehring, Jesko Friedrich

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