Chinas geheimnisvolle Pyramiden (Dokumentation Arte 2011)

In China gibt es zahlreiche pyramidenförmige Hügel, die von Europäern erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts entdeckt und als “Pyramiden von China” bezeichnet wurden. Die meisten dieser Bauwerke befinden sich in einem Umkreis von 100 Kilometern um die Stadt Xi’an, der Hauptstadt der nordwestchinesischen Provinz Shaanxi. Heute ist bekannt, dass diese Pyramiden als Grabstätten dienten. In den größten ihrer Art, etwa 65 an der Zahl, wurden Kaiser beigesetzt, über 200 kleinere wurden für Kaiserinnen, Prinzen, Prinzessinnen und hohe Staatsbeamte errichtet.

Der chinesische Historiker und Schriftsteller Sima Qian erwähnte in seiner Chronik aus dem zweiten Jahrhundert vor Christus, dass für den Bau der größten Pyramide 700.000 Menschen erforderlich waren. Bei diesem Bauwerk handelt es sich um das Mausoleum für Kaiser Qin Shi Huangdi, dem großen Eroberer, der China im dritten Jahrhundert vor Christus zum Einheitsstaat machte und über mehr als 40 Millionen Chinesen herrschte. Die Fundstätte der Grabanlage umfasst auch die berühmte Terrakotta-Armee, die aus mehr als 7.000 lebensgroßen Soldaten, Waffen, Pferden und Kriegsgerät besteht.

Die Großpyramide verfügte über ein ausgeklügeltes Schutzsystem mit zahlreichen Fallen zur Abschreckung von Grabräubern. Außerdem wurde sie auf einem immer in Bewegung befindlichen Quecksilbersee errichtet, dessen Spuren die Archäologen im Boden fanden.

ARTE Frankreich, Neuseeland, 2010, 50 Minuten, Ausstrahlung: 17.12.2011, 20:14 Uhr Arte TV
Chinas geheimnisvolle Pyramiden (Dokumentation Arte 2011):
Chinas geheimnisvolle Pyramiden (Dokumentation Arte 2011)

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