CDU-Spendenskandal 2000 Teil 8 – Kohls Ehrenwort

21. 01.200

Helmut Kohl bei Neujahrsempfang der CDU in Bremen. Er gibt zu das er Fehler gemacht habe, aber erhabe die Spenden schließlich nur für politische Arbeiten eingesetzt, auch wenn er die Spenden nicht nennen will. Dieses Schuldeingeständnis schließt aber noch lange nicht aus, dass Gegenleistungen für die geflossen Gelder von der Partei erbracht wurden. Würde Kohl die Spender nennen, könnte man leicht nach vollziehen ob oder ob keine Gegenleistungen erforderlich waren.

Kohls Weigerung zur Offenlegung kann also auch als ein Geständnis gewertet werden, denn gerade in diesem Zeit gab es sehr viel in Deutschland durch die Treuhandverwaltung zu holen.

Helmut Kohl wird sogar noch von seinen Parteimitgliedern für seine Einhaltung des Ehrenwortes bejubelt und beklatsch. Doch leider gibt es keine Zeugen, dass er wirklich sein Ehrenwort gegeben hat. Er kann es ja auch nur vorgeben, um dunkle Machenschaften der Parteizentrale zu decken. Genau genommen wäre eine Partei, die ihre Spender nicht bekannt gibt, eine wunderbare Geldwäschemaschine. Euro Keuronfuih (Politprofiler)