CDU-Spendenskandal 2000 Teil 6 – Merkel “Schäuble soll bleiben”

18.01.2000

Schäuble will zurücktreten aber Angela Merkel erklärt als Generalsekretärin, dass die Parteiführung dies nicht zulasse und denkt an einen kollektiven Rücktritt.

Schäuble stellt fest, dass die CDU-Mitglieder des Parteipräsdidiums und des Vorstandes die eigenen persönlichen Interessen unterordnen müssen, was am Besten für dem Land und der Partei dient. (Also agiert die CDU nur für das Land, wenn es der Partei dient).

Ebenso entschuldigt sich Schäuble bei den jüdischen mitbürgern für die Entgleisungen der Auslandkontenpraxis der CDU in der Spendenaffäre. Welch eine Verhamlosung der Vorgänge. Schließlich hat die CDU in ihren Konto nicht existierende, jüdische Erbschaften als Spenden ausgewiesen, um 50 % dieser Gelder auch gemäß Parteispendengesetz vom Steuerzahler als Ovolus obendrauf zu erhalten.

Helmut Kohl wird von Wolfgang Schäuble aufgefordert, sein Amt als Ehrenvorsitzender der CDU bis zur Aufklärung ruhen zu lassen. Er wurde nicht gebeten seinen Ehrenvorsitz abzugeben.

Roman Herzog, Alt-Bundesbankpräsident Titmayer und Prof. Kirchoff sollen feststellen, wie sich die CDU nach dem Skandal zu verhalten hat. Euro Keuronfuih (Politprofiler)

Politprofiler

Politprofiler

Ich bin nur ein Mensch, der sich bemüht alles frei von Religionen, Ideologien, Weltanschauungslehren, festgeschriebenen Werten und parteilichen Grundeinstellungen zu sehen. Sie verfälschen die Wahrnehmung der Realität. Ich werde keiner Schablone entsprechen, egal welche man für mich bereithält.



  • Kommentare zum Video

    Benachrichtigung
    avatar
    5000
    wpDiscuz