Bundesregierung will Massentötung von männlichen Küken “beenden”

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Vergasen & Schreddern von Tieren:
Das Landwirtschaftsministerium plant, die Massentötung von männlichen Küken in Deutschland bis 2017 zu beenden. Alljährlich werden rund 40 Millionen kurz nach dem Schlüpfen getötet. Nur wie will die Bundesregierung​ das hinbekommen? Man setzt auf die Strategie des “Zweinutzungshuhns” und einen Prototypen, bei dem das das Geschlecht des Kükens schon vorm Ausbrüten nachgewiesen werden kann… (um es schon vorm Schlüpfen töten zu können?)

Mehr dazu bei n-tv: “Wie männliche Küken getötet werden” http://bit.ly/1WQbUIG

Nachtrag vom Landwirtschaftsministerium:
“Sie haben nachgefragt, wie Bundesminister Schmidt das Töten männlicher Eintagsküken bis 2017 beenden will. Eine Option – die In-Ovo-Geschlechtsbestimmung – hatte ich bereits erwähnt. Nachliefern möchte ich Ihnen hiermit gerne die Informationen zur Forschung zum Zweinutzungshuhn: Mit 1,8 Millionen Euro fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft das Forschungsverbundvorhaben „Integration von Mast und Eierproduktion bei Einsatz des Zweinutzungshuhns als Maßnahme zum Tierschutz“ (Integhof) an der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Ziel des Projekts ist es, den Einsatz eines Zweinutzungshuhns sowohl für die Mast als auch für die Eierproduktion auf Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Optimierungsmöglichkeiten zu prüfen. Dazu erklärt Bundesminister Christian Schmidt: „Mein Ziel ist, dass das Töten männlicher Eintagsküken 2017 aufhört – daran arbeiten wir bereits intensiv. Wir gehen dabei den Weg der Forschung, um den Geflügelerzeugern praxistaugliche Alternativen zu bieten. Eine der Strategien, um einen Beitrag zur Beendigung des Kükentötens zu leisten, ist die Erforschung des Zweinutzungshuhns. Deshalb unterstützt mein Ministerium das Projekt „Integhof“ mit 1,8 Millionen Euro. Auch die Entwicklung einer Methode, mit der das Geschlecht des Embryos im nur drei Tage bebrüteten Ei bestimmt werden kann, fördert mein Ministerium.
Mit einer praxistauglichen Alternative greift automatisch das im Tierschutzgesetz verankerte Verbot des Tötens ohne vernünftigen Grund. Ein Verbot ohne Alternative würde die Geflügelhaltung lediglich ins Ausland verlagern. Dort haben wir keinen Einfluss auf Fragen des Tierwohls, der Haltung und des Tötens männlicher Eintagsküken. Wir würden uns damit abhängig vom Import machen und hätten keinerlei Einfluss auf die Produktion. Das kann nicht unser Ziel sein.“”

Ausschnitt aus der BPK vom 11. März 2016 https://youtu.be/pHGNs-Pu3Ic

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Tilo Jung

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