Brennende Häuser – Eine kurze Geschichte über Theater, Gesellschaft und Flüchtlinge

Liebe ausgerufene “Gutmenschen”, liebe selbsternannte “Asylkritiker”!
Geschätzte Herrinnen und auch geschätzte Herren!

Seit einiger Zeit nun kocht das Internet, es wird wild debattiert über Flüchtlinge und wie man mit ihnen umgehen soll.
Die Politik versagt wieder einmal insofern, da ihre Mühlen zu langsam mahlen und in Auffanglager festsitzende Menschen eben auch menschlich funktionieren.
Das Elend wird zum Frust und davor ist kein Flüchtling geschützt und auch kein Einheimischer.
Bei den immer mehr ausufernden Debatten leiden so ziemlich alle Beteiligten unter einer sehr verkürzten Wahrnehmung.
Die tatsächlichen Ursachen der Flüchtlingsströme werden aber weder von “rechts” noch von “links” thematisiert und die etablierten Medien, egal welcher politischen Strömung sie sich zuordnen, sparen es auch wieder einmal gekonnt aus.

In der Zeit vom 26. Juli bis zum 2. August haben Künstler unter der Leitung von Bernhard Dechant, Nathalie Assman und Tina Leisch zu einer Protestveranstaltung unter dem Titel,
“Die schweigende Mehrheit sagt ja” aufgerufen.

Ziel dieser Gruppe war es, anhand eines kreativen, künstlerischen Protestes, auf die unmenschlichen Zustände im Lager in Traiskirchen aufmerksam zu machen.
Die Politik hat reagiert und es scheint Bewegung in die Debatte zu kommen.

Am letzten Tag der Veranstaltung war unser ausverleibtes Sprachorgan Stephan Bartunek eingeladen.
Er hat sein Resümee gezogen und einen Exkurs vom Künstler zum Menschen hin zum Flüchtenden gewagt.
Am Beispiel des Theater, am Beispiel der Gesellschaft und unter anderem nach der Idee von Arno Gruen schlüsselt er anhand des “radikalen Humanismus” auf, wo die Wurzel des Übels sitzt.

Gruppe42 freut sich den Beitrag exklusiv veröffentlichen zu dürfen und wir wünschen unseren Verfolgern gute Überhaltung!

Gruppe42.com

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Gruppe42 folgt der Poetik von Aristoteles. Über die Komödie wollen wir bestehende Verhältnisse in den Grundfesten erschüttern, über die Tragödie wollen wir die Herrschaft des Volkes festigen. Ein Versuch und ein Anfang – ein Urknall ganz ohne Gott.




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