Berliner Rede Horst Köhler 2009 Teil 2

Als ehemaliger Chef des IWF ist Köhler immer noch nicht bereit, das Finanzsystem kritisch und ohne politische Wertung den Menschen zu erklären.

Polemisch fordert er Selbstkritik von den Bankern und erwartet Geld von Banken als weiter Kredite an die Bürger. Welche ein irrationale Forderung? Noch mehr Schulden für die Krise aus der Schuldenkrise?

Staatsschulden sind kontinuierlich gestiegen und suggeriert tatsächlich, dass wir – also die Bürger – über ihre Verhältnisse gelebt haben. Der Schwarze Peter geht also wieder einmal an den Bürger, anstatt das System zu kritisieren und nicht nur zu reformieren sondern nach neuen Lösungen zu suchen.

Der Markt kann sich anscheinend nicht alleine regeln und deshalb fordert Köhler einen “STARKEN STAAT” – der dafür sorgt, dass die Regeln eingehalten werden.

In unserer Demokratie bestehen aber die Regel mittlerweile hauptsächlich darin, den Menschen zu kontrollieren, ganz im Gegensatz zur ursprünglichen Sozialen Marktwirtschaft.

Deshalb sollte die Forderung nach einem “STARKEN STAAT” sehr, sehr kritisch beobachtet werden, denn darin liegt auch die Gefahr die Menschen mehr zu kontrollieren, damit die Wirtschaft sich frei entfalten kann.

Die ersten Anzeigen sehen wir an der “Bekämpfung der Krise”. Hier wird der Staat als Helfer dargestellt, doch in Wahrheit ist er die Zahlmaschine der Verluste zur Sicherung der Gewinne der Wirtschaft. Eine Fehlinterpretation von Staat und Gemeinwesen.

Wie Obama sagt Köhler: Die Krise fordert eine globale Antwort. Euro Keuronfuih (Politprofiler)

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Ich bin nur ein Mensch, der sich bemüht alles frei von Religionen, Ideologien, Weltanschauungslehren, festgeschriebenen Werten und parteilichen Grundeinstellungen zu sehen. Sie verfälschen die Wahrnehmung der Realität. Ich werde keiner Schablone entsprechen, egal welche man für mich bereithält.



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