Berlin: Antifa besetzt leerstehendes Bürogebäude und fordert eine Nutzung als Asyl-Notunterkunft

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Eine Gruppe von rund 40 Antifa-Aktivisten hat gestern ein leerstehendes Gebäude an der Spree besetzt und Banner an der Fassade runter hängen lassen, die ihre Solidarität mit Flüchtlingen in Deutschland zeigen. Vor dem Gebäude befanden sich weitere Aktivisten. Sie fordern Verträge zur Zwischennutzung für die vielen leerstehenden Häuser, die oftmals abgerissen werden sollen, um Flüchtlinge darin unterzubringen. Das Gebäude nahe der S-Bahnstation Tiergarten steht seit 2012 leer und gehört laut Aktivisten einem irischen Großinvestor namens Cannon Kirk. Die Polizei spricht allerdings von einer Eigentümerin, die gewünscht hat, dass die Polizei das Gebäude betritt und die Hausbesetzer wieder herausholt. Die Aktivisten verließen das Gebäude ohne Widerstand zu leisten. Bei einem anschließenden Protestmarsch der Aktivisten kam es allerdings zu Verhaftungen.

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