Bedingungslos glücklich | Freiheit und Grundeinkommen (Dokumentation 3Sat)

Auch in einer Zeit, in der man die großen Utopien ad acta gelegt hat, treiben neue soziale Ideen die Menschen rund um den Globus an. Eine dieser Ideen ist das bedingungslose Grundeinkommen für alle Bürger eines Staates oder sogar alle Menschen weltweit.

Damit wären sie frei, nur die bezahlte Arbeit zu verrichten, die sie wirklich tun möchten, und könnten zugleich wichtige Arbeiten, die kaum oder gar nicht entlohnt werden, zum Wohle des Gemeinwesens leisten. Das stärkt die individuelle Verantwortung ebenso wie die gesellschaftliche Solidarität, sagen die Befürworter, und könnte auch zur Lösung der kommenden Wirtschafts- und Energiekrisen beitragen.

In Deutschland und der Schweiz ist die Bewegung zum Grundeinkommen in den letzten Jahren stark gewachsen – das Engagement geht quer durch alle Parteien und Schichten. Im November 2010 beschäftigte sich sogar der Deutsche Bundestag mit einer Petition zum Grund-einkommen. Verschiedene renommierte Institutionen haben Modellrechnungen vorgelegt, die zeigen, dass Grundeinkommen auch finanzierbar ist. Erste Modellversuche im Ausland verliefen erfolgreich.

Stellen wir uns vor, in Deutschland oder in der Schweiz würde das bedingungslose Grundeinkommen eingeführt. Was könnte das für jeden einzelnen von uns bedeuten? Die Dokumentation von Sabine Jainski und Ilona Kalmbach beleuchtet die aktuelle Diskussion mit prominenten Befürwortern und Gegnern.

Sie zeigt, wie aus einer utopischen Idee ein sehr reales neues Lebensgefühl heranwächst: von der Lebensgemeinschaft auf dem Land bis zum erfolgreichen Unternehmen, von der Köchin bis zur Lehrerin, vom Blogger bis zum Wirtschaftsprofessor nehmen immer mehr Menschen ihre Zukunft selbst in die Hand.

Quelle: Bedingungslos glücklich | Freiheit und Grundeinkommen (3Sat Dokumentation 2011):
http://www.3sat.de/page/?source=/dokumentationen/152534/index.html

Bedingungslos glücklich | Freiheit und Grundeinkommen (Dokumentation 3Sat):
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  • Kommentare zum Video

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    erhardt fendrich
    Zuschauer
    zuerst wollte ich mich nicht öffentlich im internet zu diesem film äußern. nun, nach ein paar monaten, in denen ich die spuren, die er im www hinterlassen hat neugierig beobachtet habe, kann ich es nicht lassen. es ist geradezu erschreckend, wie menschen so völlig ohne jedes hinterfragen so eine augenwischerei weiter verbreiten. mit dem bge hätte der staat das volk doch vollkommen am gängelbändel. von der geburt bis zum tod an der staatlichen mutterbrust. aber wer geld bekommt, ist nicht unabhängig! und bedingungslosigkeit gibt es nicht! ja, propaganda ist hier der richtige ausdruck und in diesem film nicht mal subtil.… Mehr anzeigen »
    R. Mankert
    Zuschauer
    Nachdem ich auf einem Kongress, auf dem auch G.W. sprach, von einer Dame mit glasigen Augen auf diesen Film aufmerksam gemacht wurde, habe ich im Internet gesucht. Ich möchte noch auf einen anderen extrem auffälligen Aspekt aufmerksam machen. Die Thesen des G.W. erscheinen mir aus einer naiven Sentimentalität und ausgeprägten Egozentrik zu erwachsen (Paradebeispiel: http://www.faz.net/artikel/C31853/dm-gruender-goetz-werner-1000-euro-fuer-jeden-machen-die-menschen-frei-30001313.html). Das ist für jeden erkennbar, der sein Auftreten zu dem Thema schon etwas länger verfolgt. Die Jünger des G.W. sind zunehmend weiblich und verfallen seinem charismatischen Auftreten. Dieser Film hat einen wahren Lachanfall bei mir ausgelöst, weil er konzentriert darstellt, was bei Liveauftritten passiert –… Mehr anzeigen »
    jüdland
    Zuschauer
    So human und fortschrittlich der Gedanke eines bedingungslosen Grundeinkommens auf den ersten Blick erscheint, er ist und bleibt schöner Schein. Ein Spiegel dessen ist dieser Film. Nach meiner Googlerecherche ist er von Menschen erdacht worden, die zu den Professionellen im Filmgeschäft gehören (wobei “professionell” noch nichts über Qualität, sondern nur etwas über den beruflichen Status aussagt), also auch über das dementsprechende Einkommen verfügen. Menschen, denen es letztendlich egal ist, ob ein paar Euro mehr oder weniger für das ein oder andere im Monat ausgegeben werden muss. Dementsprechend unkritisch ist der Umgang mit der Finanzierung des BE. Die eigene finanzielle Unabhängigkeit… Mehr anzeigen »
    Maria M. Schmidhauser
    Zuschauer
    Was für eine inkompetente Dokumentation! Das ist doch Wirtschaftspropaganda in Reinform! Hier wäre interessant zu wissen, wer der wirkliche Finanzier ist. Die Produzenten haben keinerlei Hausaufgaben gemacht! Obwohl alle bekannten Rechenbeispiele die wahren Profiteure eines Grundeinkommens offenlegen, wird hier weiterhin so getan, als ob der “kleine Mann” damit endlich ein besseres Leben führen könnte. Geradezu beschämend ist die Auswahl an pseudosozial argumentierenden Frauen! Jede Wirtschaftsstudentin im ersten Studienjahr könnte diese naiv-braven Behauptungen widerlegen. Und statt unglaublich viel Sendezeit mit Betrachtungen eines Stadtmodells zu verschwenden (während eine Werbestimme dümmliche Fragen auf Grundschulniveau stellt), hätte man im Vorfeld Frauen suchen und interviewen… Mehr anzeigen »
    Karl Richard
    Zuschauer

    Entschuldigung, aber das war doch kein Spiegel der aktuellen Diskussion! Mir erscheint Herr Nida-Rümlin als der absolute Alibi-Gegner in diesem Filmchen. Wo bleiben die anderen Kritiker? Trauen sie sich nicht mehr, weil sie evtl. als unsozial in dieser demagogischen Kampagne hingestellt werden könnten? Und soetwas lief auf 3Sat?! Und warum wird der Teil der Studie zum Thema verheimlicht, der klarstellt, dass je höher der Bildungsgrad, desto bekannter das Thema, aber ablehnender – je niedriger, desto unbekannter, aber umso zustimmender?

    philosophierend
    Zuschauer

    40% Steuer auf ALLE Einkommen? Wer also zusätzlich zum BGE arbeitet, wird bestraft?! Ein Besitzer einer Drogeriekette, der freiwillig auch keinen Cent zuviel an seine Angestellten zahlt, aber BGE vom Staat fordert – der eigene Arbeitgeberanteil sinkt schlauerweise! Der einzige mit klarem Verstand ist in diesem Machwerk Nida-Rümelin!

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