Bamberger Knoblauch – Sortenvielfalt erhalten

Favorit

https://youtu.be/3FclaBxdNo0

Knoblauch ist zickig und macht jede Menge Arbeit. Und doch baut ihn Sebastian Niedermaier jedes Jahr an. Man könnte die Pflanze als Erbgut bezeichnen. Denn dieser Knoblauch hat eine eigene Geschichte und die ist eng mit Bamberg und den Niedermaiers verknüpft.

Bamberger Knoblauch
Vor vielen Jahren hat der Vater von Sebastian den Knoblauch von einer anderen Bamberger Gärtnerfamilie bekommen, mit dem Ziel den Bamberger Knoblauch weiter zu vermehren und zu erhalten. Denn kaum ein Gemüsebauer der Umgebung pflanzt die schwierige Kultur noch an. Nach Meinung der Familie Niedermaier sind solch regionale Sorten wichtig, haben sie sich doch über die Jahrhunderte an Boden und Klima der Region angepasst. Zudem haben viele der alten Sorten einen intensiven Geschmack.

Eigene Linie
Sebastian hat den Knoblauch mitsamt dem Betrieb von seinem Vater übernommen. Genetische Untersuchungen haben gezeigt, der Bamberger Knoblauch ist eine eigene Linie, nicht mit den sonst in Mitteleuropa gängigen Sorten verwandt. Deshalb hegt und pflegt Sebastian seine Bestände und sucht nach neuen Vermarktungswegen. So erntet er den Knoblauch seit einigen Jahren auch „Grünreif“ und verkauft ihn im eigenen Hofladen.
Der Rest wird im Herbst geerntet, zu Zöpfen geflochten und dann verkauft.

Querbeet in der BR Mediathek: https://www.br.de/mediathek/sendung/querbeet-av:584f4c003b467900117be66b
Querbeet im Internet: https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/querbeet/index.html
Querbeet bei Facebook: https://www.facebook.com/querbeet.br
Querbeet bei Instagram: https://www.instagram.com/querbeet.br/




de_DEGerman