Anti-Terror-Kampf: „Waffenexport an den IS stoppen“ – Jürgen Grässlin, Experte

AntikriegTV – Beitrag von Sputniknews https://soundcloud.com/sputnik-de/anti-terror-kampf-man-muss-den-waffenexport-an-den-is-stoppen-experte
Der weltweite Verkauf von Rüstungsgütern ist laut dem neuen SIPRI-Bericht im Jahr 2014 auf insgesamt gut 400 Milliarden US-Dollar gesunken. Deutschland legt entgegen dem Trend zu: Deutsche Konzerne verzeichneten ein Umsatzplus von 9,4 Prozent.
„Der Trend ist darauf zurückzuführen, dass die Firmen Absatzschwierigkeiten haben und andere Länder sich selbst auf Waffenindustrie qualifiziert haben und somit auf Exporte nicht mehr angewiesen sind, wie z.B. jetzt die Türkei“, sagt Jürgen Grässlin, Sprecher der Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“, im Interview für Sputniknews. Eine exorbitante Steigerung habe dabei die Firma ThyssenKrupp erzielt, vor allem durch den Export von Kriegsschiffen und U-Booten in die Empfängerstaaten, die eine bedenkliche Menschenrechts- oder Sicherheitslage haben, fügt Grässlin hinzu. „Erschreckend ist auch ein Bericht von Amnesty International, dem zufolge der IS mit Waffen aus 25 Staaten, darunter aus Deutschland, ausgerüstet sei. Es sollte endlich unterbunden werden, dass die Terrororganisation mit Waffen bis auf die Zähne hoch ausgerüstet wird“, so Grässlin.

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