Zwischen Müll und Hoffnung: Strassenkinder in Kenia (Dokumentation 2007)

Vor Jahren waren sie noch ein Phänomen der Metropolen in Afrika, heute sind sie längst auch Teil des Straßenbildes der Kleinstädte in der Provinz: die Straßenkinder. Armut und AIDS sind die Hauptursachen der rasanten Zunahme der Zahl von Straßenkindern in Kenia.

Im vergangenen Jahrzehnt fielen Zehntausende von Erwachsenen der Aids-Epidemie zum Opfer. Viele Großeltern, meist arme Bauern, waren damit überfordert die vielen Enkel durchzufüttern. Diese und weitere Gründe führten dazu, dass immer mehr Kinder auf der Straße landeten.

Dort angekommen, beginnt ein Teufelskreis, entwickelt sich die Eigendynamik des Straßenlebens. Es gibt aber auch Hoffnung: sowohl seitens des Staates als auch der Kirchen gibt es erste Hilfsprojekte für die Kinder. Im Film werden mehrere Kinderheime in Nyeri, einer kleinen Stadt in Kenia besucht, wo den Straßenkindern Hilfe angeboten wird.

Die Kinder, die dort eine Unterkunft finden, haben nicht nur ein Dach über dem Kopf und zu essen, sie haben auch eine Chance auf Ausbildung und somit wieder eine Zukunft für ihr Leben. Aber nicht alle Straßenkinder haben die Chance in einem Heim unterzukommen. Die Anzahl der Straßenkinder wächst schneller als die Anzahl der Heimplätze.

Ein Film von Gerd Vanselow und Agnes Munyi-Vanselow. Kamera: Günther Wittmann, Schnitt/Ton: Winfried Schuhmann, Kamera-Assistenz: Irungu Githinji, Aufnahme-Assistenz: Grace Munyi, Sprecher: Ulrich Kulp, Michael Aue, Valentin Heider, Trong-Hieu Tran, Sinduja Alberts, Beratung: Dirk Stein (DED Entwicklungshelfer), Redaktion: Stefanie Knoll, Mit der Unterstützung von: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Deutscher Entwicklungsdienst (DED) MISEREOR.

Anmerkung der Redaktion: Sind aber Armut und AIDS wirklich die Hauptursachen der rasanten Zunahme der Zahl von Straßenkindern oder wird uns hier nur erneut von teils staatlicher Stelle der Mythos vom “unheilbaren HIV” eingeimpft? Die Dokumenation ist exemplarisch für eine Berichterstattung, welche leider scheinbar keinerlei alternative Ansicht zulässt.

Hier ein gutes Beispiel in der 16. Minute zwischen der 25. Sekunde und 53. Sekunde.

An-Moderation:
“Das Interesse ist groß,
schließlich ist AIDS kein theoretisches Thema,
sondern eine tötliche Bedrohung des Alltags.”
Info-Block:
“In den 90er Jahren war jeder 10. Erwachsene in Kenia HIV-Positiv. Viele starben seither. Zurück ließen sie über 1 Millionen Kinder. Heute sind noch 6% der Erwachsenen-Bevölkerung infiziert.”
Zuschauer-Fazit:
“Die Aufklärung zeigt Erfolge, doch es bleibt noch viel zu tun.”

Dazu ein Zitat des “HIV Erfinders” Luc Montagnier:
“Aids ist heilbar. Sauberes Wasser und ausreichend vitaminhaltige Nahrung reichen aus.”

Zwischen Müll und Hoffnung: Strassenkinder in Kenia (Dokumentation 2007)
Zwischen Müll und Hoffnung: Strassenkinder in Kenia (Dokumentation 2007)
Quelle: http://www.mediendienste.info/leihmedien/details.asp?qTitleNumber=8319217

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