Afghanistan: Berichten um welchen Preis? | ZAPP | NDR

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Afghanistan: Berichten um welchen Preis? | ZAPP | NDR

Nach der Machtübernahme der Taliban wird die Berichterstattung aus Afghanistan kompliziert: Während die ARD in den vergangenen Tagen aus dem für Afghanistan zuständigen ARD Studio Neu-Delhi und dem usbekischen Taschkent über die Ereignisse berichtete, flogen Reporter von BILD, SPIEGEL und ZEIT auf unterschiedlichen Wegen direkt nach Kabul. Dort wurden sie umgehend von amerikanischen Einsatzkräften zurück nach Katar geschickt. Ein Angriff auf die Pressefreiheit? BILD Reporter Paul Ronzheimer und sein Fotograf reisten inzwischen über den Landweg wieder nach Afghanistan ein.

Unabhängige Medienberichte aus dem Land sind wichtig – doch zu welchem Preis? Diese Frage diskutiert Annette Leiterer mit:

Wolfgang Bauer, DIE ZEIT, flog mit einer privaten Rettungsmission nach Kabul, um von dort zu berichten – und um ihm bekannte Afghanen in Sicherheit zu bringen.

Adrian Feuerbacher, NDR, verantwortet die Afghanistan-Berichterstattung im Radio.

Volkmar Kabisch, Ressort Investigation NDR. Der Nahost- und Terrorismusexperte war mehrfach als Reporter in Krisengebieten unterwegs.

Wie wägen sie ab zwischen dem Interesse, von vor Ort zu berichten, und den Risiken – für sich und andere? Wo sehen sie die Grenze? Und handeln öffentlich-rechtliche Medien hier anders als die private Konkurrenz?

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