08.09.14 – Mahnwache für den Frieden – Frankfurt am Main

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„Es gibt keinen Weg zum Frieden – der Frieden ist der Weg.“
(Mohandas Karamchand Gandhi: 1869 – 1948)

Die Frankfurter Mahnwache und Friedenswerkstatt 2014 ist Teil des global aufkommenden Engagements für Frieden.

Diese Bewegung ist weder politisch noch religiös. Sie ist dezentral organisiert und kommuniziert ausschließlich mit gewaltfreien Kommunikationsmethoden. Wir unterscheiden nicht in Nationen, Regierungen, Parteien, Rassen, Religionen oder sozialen Klassen. Alle aktiven Sympathisanten agieren freiwillig und ehrenamtlich.

Das Hauptziel der Friedenswerkstatt in Frankfurt ist das nachhaltige Überleben des Menschen. Unzertrennlich verbunden damit ist daher der sofortige Stopp jeglicher kriegerischen Auseinandersetzungen weltweit. Erforderlich ist die Entwicklung eines nachhaltigen Umgangs mit der Biosphäre Erde und aller in ihr erhaltenen Lebensformen.

Wir haben erkannt, dass Krieg niemals mit Freiheit, Demokratie und Frieden vereinbar ist, denn was mit Gewalt beginnt, kann nur mit Gewalt behalten werden.
Unerklärlich ist, wie ein gesunder, rational denkender Menschenverstand zur Annahme kommt, dass eine ausgeglichene, friedliche, nachhaltige und produktive Welt jemals aus einer Gesellschaft, die aus offenem Wettbewerb besteht und der daraus resultierenden Kriegsführung von Individuen um Arbeitsplätze und/oder Karrieren, bis hin zu Unternehmen und deren gegenseitiges Konkurrieren um Marktanteile, bis hin zu Regierungen, die sich aufgrund wirtschaftlicher Dominanz befehden, resultieren kann. Folglich möchten wir ein Bewusstsein schaffen für die Adressierung der Grundursachen kriegerischer Handlungen, die sich in der heutigen Zeit in sozialer Ungleichheit, als Folge eines veralteten, sozio-ökonomischen Systems wiederspiegeln.

Krieg ist als Konsequenz einer konditionierten Geisteshaltung zu betrachten und unser Fokus ist auf die Beseitigung der sozialen Verstärkungen dieser Geisteshaltung gerichtet. Zeitgleich fördern wir die Entwicklung einer Gesellschaft, die dahin übergeht, menschliche und ökologische Ausgeglichenheit, freien Zugang zu den Notwendigkeiten des Lebens, Effizienz, Nachhaltigkeit und Zusammenarbeit zu belohnen und zu bestärken, sowie einen bewussten Umgang mit unseren technologischen Fähigkeiten im Einklang mit der Natur, basierend auf einem nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen der Erde.

Wir sind nicht bereit, länger zu schweigen und uns damit passiv an den Missständen zu beteiligen.
Darum weisen wir auf aktuelle Missstände hin, teilen Informationen und beleuchten Alternativen, und wir werden damit nicht aufhören, bis sich hieraus ein nachhaltiger, globaler, friedlicher, sozialer Wandel ergibt, der in der Verbesserung der oben genannten Punkte resultiert. Des Weiteren werden wir Raum und Zeit bieten, um neue Konzepte und Ideen zu entwickeln.

Wer selbst keinen inneren Frieden kennt, wird ihn auch in der Begegnung mit anderen Menschen nicht finden. Wir befürworten eine Neugestaltung unserer Kultur und Werte, um zu gewährleisten, künftig Kriege als Mittel der Politik und Instrument der Konfliktlösung gänzlich zu verbannen. Alle sind gleichermaßen in Gefahr; und wenn diese Gefahr verstanden wird, gibt es die Hoffnung, dass wir sie gemeinsam abwenden können. Die Aufgabe eines jeden ist es, auf neue Weise zu denken zu lernen.

Diese Bewegung ist einer mentalen Haltung in Richtung Frieden ergeben – weder Personen noch Institutionen.

“Die alten Appelle an rassischen, sexuellen und religiösen Chauvinismus, an fanatischen nationalistischen Eifer, beginnen nicht mehr zu wirken.
Ein neues Bewußtsein entwickelt sich, welches die Erde als einen einzigen Organismus ansieht und erkennt, dass ein Organismus im Krieg mit sich selbst zum Scheitern verurteilt ist. Wir sind ein Planet.” – Carl Sagan –




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